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Der Bergamasker
FCI-Gruppe 1,
Hüte-und Treibhunde |
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Geschichte und
Ursprung: |
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Die Vorfahren
der heutigen Bergamasker wurden
vermutlich schon vor ca. 2000
Jahren von phönizischen und
römischen Soldaten aus dem
asiatischen Raum nach Italien
gebracht.
Im Jahr 1898 wurde der erste
Bergamasker im italienischen
Hundestammbuch registriert.
Damals waren es
fast ausschließlich Hunde der
Hirten in Oberitalien, in den
Gegenden Piemont und
selbstverständlich um Bergamo.
In dieser Zeit
der teils wochenlangen
Einsamkeit, verband den Hirten
mit seinem Hund eine innige
Freundschaft. |
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Allerdings waren
die Hirten auch rigoros beim
Ausmertzen solcher Hunde, die
sie nicht gebrauchen konnten,
sprich solcher, die sich dem
Menschen nicht genügend
anschlossen, jagten oder
rauften.
Dieser harten Zuchtauswahl haben
wir einen intelligenten,
selbständigen, robusten und
genügsamen Hund zu verdanken,
der sehr Menschen bezogen ist. |
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Beschreibung: |
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Heute ist der
Bergamasker ein vielseitiger
Familienhund, der sich seine
Urtümlichkeit bewahrt hat.
Leider ist er selbst in seinem
Heimatland Italien kaum noch
bekannt.
Dort wird er fast ausschließlich
von Schäfern gehalten, die ihn
wie früher bei der Arbeit an der
Herde einsetzen.
Sein
wundervoller Charakter macht es
jedoch möglich,
ihn auch in der
Familie zu halten, wobei er
dabei unbedingt vollen
Familienanschluß haben muß.
Die Familie nimmt dann praktisch
den Platz des Schäfers und der
Herde ein. |
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Dabei kann er
seine Intelligenz,
Ausgeglichenheit, Treue,
Kinderfreundlichkeit und
Wachsamkeit unter Beweis
stellen. Er ist überaus
anhänglich und begleitet seine
zweibeinigen Freunde am liebsten
auf Schritt und Tritt! Dabei
behält er aber seine eigene
Persönlichkeit und es scheint
fast so, als würde ein
Bergamasker nur solche Befehle
befolgen, in denen er selber
einen Sinn sieht. Erzieht man
ihn mit Liebe, Intelligenz und
Konsequenz, wird er zu einem
Kumpel, mit dem man „Pferde
stehlen kann“. |
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Er eignet sich
für fast jede Form des
Hundesports. Ja, sie sollten mal
so ein zotteliges Energiebündel
beim Agility sehen! |
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Erscheinungsbild: |
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Mittelgroße
Hunde mit rustikalem Aussehen,
dabei kräftig, quadratisch und
gut proportioniert.
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Schulterhöhe:
Rüde 60 cm +/-2cm |
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Hündin 56
cm +/-2cm |
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Der Kopf
erscheint eher groß, das Gebäude
ist stabil, quadratisch, die
Brust geräumig und tief.
Kräftige, gerade Vorderläufe,
gewinkelte Hinterhand. Die Rute
wird als „Säbelrute“ getragen
und reicht bis zum Sprunggelenk.
Sie ist mit "Ziegenhaar"
bedeckt. Der Bergamasker hat
einen langen, freien Schritt,
schwungvollen Trab und
ausdauernden Galopp. |
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Sein Haarkleid
ist sehr reichlich und sehr lang
und je nach Körperregion
unterschiedlich.
Besonders auf
der vorderen Körperhälfte
herrscht eher harsches, offenes
Ziegenhaar vor, die hintere
Region neigt mit viel Unterwolle
zur Zottenbildung, ebenso alle
Gliedmaßen. Am Kopf ist das Haar
weicher. Den Bergamasker gibt es
in vielen Farben: alle Nuancen
Grau bis zu Schwarz,
Isabellfarben und Rötlichgrau.
Geschätzt sind auch Flecken in
allen Grautönen.
Sein rustikales
Zottelfell ist mit weniger
Arbeit verbunden, als gemeinhin
angenommen wird.
Der Bergamasker
soll nicht gebürstet werden! Nur
Kopf und Nacken werden gekämmt. |
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Während des 2.
Lebensjahres beginnt der
Bergamasker zu „verzotteln“. Die
dabei entstehenden Filzbüschel
werden in 5-7 cm breite Stränge
bis auf die Haut geteilt, damit
diese gut belüftet wird. Eine
Kontrolle der Zotteln wird
regelmäßig durchgeführt und evt.
wird neu geteilt, das ist aber
auch schon alles. Dieses Fell
isoliert bei Hitze und schützt
vor Kälte. |
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Ich wünsche dem
Bergamasker noch lange viele
Freunde, die diese wundervolle
Rasse am Leben erhalten.
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Judith Schmitt |
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